DIGITALISIERUNGSFÖRDERUNG · WIESBADEN

Digitalisierungsförderung in Wiesbaden für kleine und mittlere Unternehmen.

Wiesbaden ist Landeshauptstadt von Hessen und ein ausgeprägter Dienstleistungs- und Verwaltungsstandort, unter anderem Sitz des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit rund 1.890 Beschäftigten am Standort Wiesbaden. Wirtschaftlich prägen die Stadt vor allem die Versicherungs- und Finanzbranche (etwa R+V Versicherung und Aareal Bank mit Hauptsitz in Wiesbaden sowie die SV SparkassenVersicherung mit bedeutendem Standort in Wiesbaden) sowie die Chemie und Pharma im Industriepark Kalle-Albert von InfraServ Wiesbaden. Eigene kommunale Zuschussprogramme für Digitalisierung oder KI ließen sich für Wiesbaden nicht belegen; die Förderung läuft über hessenweite Landesprogramme (insbesondere Beratungsförderung über RKW Hessen und WIBank). Der DIGI-Zuschuss der WIBank lief 2026 als Express-Förderung; die Förderphase endete laut Technologieland Hessen und WIBank im Juni 2026, weitere Förderaufrufe sind derzeit nicht vorgesehen (Stand 26.09.2026). Das hessische EFRE-Programm 2021 bis 2027 wurde am 1. Juni 2022 von der EU-Kommission genehmigt und fördert unter anderem Investitionen in KMU landesweit, ohne eine auf Wiesbaden begrenzte Sonderregelung.

Kurz gesagt

Bundesland
Hessen
Förderinstitut
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
Wirtschaftsförderung
Landeshauptstadt Wiesbaden, Referat für Wirtschaft und Beschäftigung
Landesprogramme offen
5
Stand
September 2026

Besonderheit in Wiesbaden

Eigene kommunale Zuschussprogramme für Digitalisierung oder KI ließen sich für Wiesbaden nicht belegen; die Förderung läuft über hessenweite Landesprogramme (insbesondere Beratungsförderung über RKW Hessen und WIBank). Der DIGI-Zuschuss der WIBank lief 2026 als Express-Förderung; die Förderphase endete laut Technologieland Hessen und WIBank im Juni 2026, weitere Förderaufrufe sind derzeit nicht vorgesehen (Stand 26.09.2026). Das hessische EFRE-Programm 2021 bis 2027 wurde am 1. Juni 2022 von der EU-Kommission genehmigt und fördert unter anderem Investitionen in KMU landesweit, ohne eine auf Wiesbaden begrenzte Sonderregelung.

Programme für Digitalisierung und Innovation

Landes- und Bundesprogramme, die Unternehmen in Wiesbaden nutzen können. Ein Klick führt zur ausführlichen Programmseite.

ProgrammArtHöhe laut QuelleStatus
Distr@l: Digitalisierung stärken - Transfer lebenZuschussNicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung. Die Förderquote für Unternehmen beträgt in der Regel bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. In Verbundvorhaben können Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung bis zu 90 Prozent (digitale Produktinnovationen) bzw. bis zu 100 Prozent (digitale Prozessinnovationen) gefördert werden. Absolute Beträge je Förderlinie: Förderlinie 1 (Machbarkeitsstudien) bis zu 100.000 Euro; Förderlinie 2A/2B (digitale Produkt-/Prozessinnovationen) 100.000 bis 500.000 Euro; über alle Förderlinien hinweg sind Zuschüsse bis zu rund 1 Mio. Euro möglich. Die genauen Beträge und Quoten je Förderlinie regeln die Merkblätter.offen
ERP-Förderkredit DigitalisierungDarlehenKredit bis 7,5 Mio. Euro (Stufe 1) bzw. bis 25 Mio. Euro (Stufen 2 und 3), 100 % Auszahlung. Zusätzlicher ERP-Zuschuss: 3 % des Auszahlungsbetrags in Stufe 2, 5 % in Stufe 3, höchstens 200.000 Euro.offen
Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in UnternehmenZuschussAnteilfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die Förderquote ist nach Forschungscharakter (industrielle Forschung / experimentelle Entwicklung) und Unternehmensgröße gestaffelt. Der Zuschuss beträgt maximal 500.000 Euro.offen
Förderung der Innovationskompetenz mit gemeinnützigen IndustrieforschungseinrichtungenZuschussModul VF (Vorlaufforschung): bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten, max. 550.000 Euro je Vorhaben. Modul MF (marktorientierte FuE): bis zu 70 Prozent, max. 400.000 Euro je Vorhaben. Modul IZ (Investitionen): bis zu 90 Prozent, in der Regel max. 250.000 Euro (Einrichtungen unter 50 Beschäftigte in Vollzeitäquivalent) bzw. max. 500.000 Euro je Einrichtung und Haushaltsjahr (übrige Einrichtungen).offen
Mittelstand-Digital ZentrenBeratungsiehe Programmseiteoffen
DIGI-ZuschussZuschussBis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Sachausgaben, maximal 10.000 Euro. Gefördert wurde ab 4.000 Euro zuwendungsfähiger Sachausgaben.ausgelaufen
Digital Jetzt, Investitionsförderung für KMUZuschussZuschuss zu den förderfähigen Ausgaben. Die Förderquote war nach Unternehmensgröße gestaffelt (für die kleinsten Unternehmen bis zu 50 Prozent, für größere Unternehmen entsprechend geringer) und wurde im Programmverlauf schrittweise abgesenkt; zusätzliche Bonuspunkte (etwa für IT-Sicherheit und Datenschutz oder strukturschwache Regionen) waren möglich. Höchstbetrag 50.000 Euro je Unternehmen, bei Investitionen in Wertschöpfungsketten und Wertschöpfungsnetzwerke bis zu 100.000 Euro je Antragsteller. Mindestfördersumme 17.000 Euro in Modul 1 und 3.000 Euro in Modul 2.ausgelaufen
Förderung von Investitionen und technologischer Modernisierung in KMUZuschussNicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 20 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionsausgaben für kleine Unternehmen und bis zu 10 Prozent für mittlere Unternehmen. Ein fester Höchstbetrag ist in den offiziellen Quellen nicht genannt. Das Gesamtvolumen des Aufrufs beträgt rund 21,25 Mio. Euro EU-Mittel.ausgesetzt
ERP-Digitalisierungs- und InnovationskreditDarlehensiehe Programmseiteausgelaufen
go-digitalZuschuss50 % der förderfähigen Beratungs- und Umsetzungsausgaben; je Beratertag höchstens 1.100 Euro netto; maximal 30 Beratertage in bis zu 6 Monaten; höchstens 16.500 Euro Zuschuss je Vorhaben.ausgelaufen
BMWE-InnovationsgutscheineGutschein50 Prozent der förderfähigen Beratungsausgaben. Förderfähig ist ein Tagewerksatz von bis zu 1.100 Euro je Beratertag. Leistungsstufe 1 (Potenzialanalyse): bis zu 10 Beratertage (förderfähig bis 11.000 Euro, Zuschuss bis 5.500 Euro). Leistungsstufe 2 (Realisierungskonzept): bis zu 25 Beratertage (förderfähig bis 27.500 Euro, Zuschuss bis 13.750 Euro). Die gesetzliche Umsatzsteuer ist nicht förderfähig.Stand prüfen
Zentrales Innovationsprogramm MittelstandZuschussFuE-Einzelprojekt: bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten (Höchstsatz für kleine Unternehmen in strukturschwachen Regionen bzw. kleine junge Unternehmen; für sonstige kleine und mittlere Unternehmen entsprechend geringer), zuwendungsfähige Kosten maximal 690.000 Euro. FuE-Kooperationsprojekt: Fördersatz je Partner höher als im Einzelprojekt, zuwendungsfähige Kosten je Unternehmen maximal 560.000 Euro. Durchführbarkeitsstudie: zuwendungsfähige Kosten maximal 125.000 Euro (De-minimis-Förderung).ausgesetzt

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Offenlegung: PhoenixOne AI hat diese Website umgesetzt und ist Partner von Förderkonzepte. Für geförderte Weiterbildung beraten wir Sie selbst: Kostenloser Fördercheck.

Häufige Fragen

Gibt es in Wiesbaden ein eigenes städtisches Förderprogramm für Digitalisierung?+
Ein eigenes kommunales Zuschussprogramm der Stadt Wiesbaden für Digitalisierung oder KI ließ sich nicht belegen. Unternehmen nutzen die hessenweiten Landesprogramme, insbesondere die Beratungsförderung über RKW Hessen und WIBank; erste Anlaufstelle vor Ort ist das städtische Referat für Wirtschaft und Beschäftigung.
Wie hoch ist der DIGI-Zuschuss und wer wickelt ihn ab?+
Der DIGI-Zuschuss des Landes Hessen fördert Digitalisierungsmaßnahmen von KMU mit bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben; möglich sind bis zu 10.000 Euro bei zuwendungsfähigen Sachausgaben ab 4.000 Euro. Abgewickelt wird er über die WIBank in Wiesbaden. Hinweis: Der DIGI-Zuschuss lief 2026 als Express-Förderung; die Förderphase endete im Juni 2026 und weitere Förderaufrufe sind derzeit nicht vorgesehen (Stand 26.09.2026).
Wo bekomme ich als KMU in Wiesbaden geförderte Beratung zur Digitalisierung oder KI?+
Geförderte Digitalisierungsberatung erhalten hessische KMU über RKW Hessen mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss zum Beratungshonorar (bis zu 400 Euro je Tagewerk, maximal 50 Prozent). Regional informieren zudem IHK und Handwerkskammer Wiesbaden. Das vom BMWK geförderte Mittelstand-Digital Zentrum Darmstadt, das für Hessen zuständig war, hat seine Aktivitäten planmäßig zum 31. August 2026 beendet.
Wer hilft Unternehmen in Wiesbaden beim Förderantrag für Digitalisierung und KI?+
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